Córdoba und die Berge dahinter
14 07 2013Córdoba war einst die bedeutendste spanische Siedlung in Argentinien. Hier riefen 1613 die Jesuiten eine der ersten Universitäten Südamerikas aus. Jetzt ist die zweitgrößte Stadt des Landes in den Außenbezirken ein ziemlicher Moloch, im Zentrum strahlt sie aber noch kolonialen Charme aus. Nach 700 km Pampa von Buenos Aires kämpften wir uns mit argentinischer Fahrweise (rücksichtslos), die sich Roman sehr schnell angewöhnt hat, in die Mitte vor und fanden ein nettes Hotel.
Was uns im ganzen Kontinent immer wieder auffällt ist die Anzahl der Kirchen, ihr guter Zustand und (im Gegensatz zu Deutschland) die Massen von Menschen, die den häufigen Gottesdiensten lauschen oder einfach nur beten. Gesündigt wird hier auch – das kann man gut an den Schlangen vor dem Beichtstuhl erkennen. ((-: Die Ablöse des deutschen durch den argentinischen Papst hat jedenfalls wohl seine Berechtigung.
Eher durch Zufall durchquerten wir am nächsten Tag die „Sierras de Córdoba“, die sich als ein ausgewachsenes Mittelgebirge von erheblicher Ausdehnung herausstellte. Eine Schotterpiste mit tollen Aussichten durchquert sie über fast 100km. Unser Chevy „Classic“ meisterte sie wacker und ohne Reifenplatzer.
Übrigens feiern wir heute BERGFEST unserer Reise. Vielen Dank für Eure bisherigen lieben Kommentare und EMails! Macht weiter so – wir freuen uns hier in der Ferne, wenn wir wissen, dass daheim der eine oder andere an uns denkt und sich mit uns an unseren Erlebnissen erfreut.









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